Der Umgang mit Bloggern und alles rund um Bloggerrelations

Ich hatte es ja schon des öfteren hier im Blog beschrieben, wie ich mit den Umgang mit Bloggern nicht vorstelle und was der Sinn hinter Bloggerrelations eigentlich ist. Viel hat sich in den letzten Monaten, soweit ich das beobachte, nicht geändert. Die Anfragen von Agenturen werden mehr, sie werden aber nicht unbedingt professioneller. Maximilian Buddenbohm hat es gut auf kress.de zusammengefasst. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu schreiben. Oder doch?

Was ist so schwer, ein paar Punkte zu berücksichtigen? Liebe Agenturen, verratet es mir bitte.

Google setzt auf mobile first – das wird vielen Shopbetreibern nicht passen

Die Entwicklung überrascht nicht wirklich: Google hat Änderungen an seinem Algorithmus veröffentlicht. In den nächsten Tagen/Wochen wird sich bei den Sucherergebnissen so einiges ändern. Denn der Suchmaschinenriese setzt auf „mobile first“. Bisher ist es so gewesen, dass mobil-optimierte Seiten den normalen „Desktop-Seiten“ gleichgestellt waren, was die Auffindbarkeit anging. Dies soll sich nun hinsichtlich der mobilen Endgeräte verändern.

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Bloggerrelations reloaded

Eigentlich will ich zum Thema Bloggerrelations gar nichts wiederholen. Doch manche E-Mails von Agenturen lassen mir keine andere Wahl. In den letzten Jahren sind Agenturen aus dem Boden geschossen, die alle „irgendwas mit Blogs“ anfangen wollen. Zu Beginn verkauften sie Links, das klappte einige Zeit lang gut, doch dann strafte Google sie ab und sie suchten nach einem neuen Betätigungsumfeld. Wenn das alles google-/suchmaschinenkonform läuft, ist das nur legitim. Denn Veränderung hält jung.

Wenn sie dann jedoch nicht micht der Zeit gehen und merken, dass Blogs und die hinter ihnen stehenden Blogger sich verändert haben, dann sollten sie ihr Geschäftsmodell noch einmal überdenken. Blogs sind keine kostenlosen Linkschleudern mehr. Es wird bei den erfolgreichen Blogs sehr viel Liebe und Herzblut investiert. Themenrecherche, Auswahl von geeignetem Bildmaterial, Schreiben, Überarbeiten, Publizieren. Dass dies auch alles in gewisser Form finanziert werden muss, sollte klar sein.

Blogs stellen Mediakits zur Verfügung. Bei einer guten Zusammenarbeit wird nicht nur auf die Zahlen und die 1:1 Situation geschaut. Auch ein Blog mit „wenigen“ Lesern kann dem Kunden eine entsprechende Reichweite bieten. Doch oftmals endet es beim Feilschen. Das ist der falsche Weg. Wirklich.

Aber es gibt auch Agenturen, die ihr Handwerk verstehen und eine Art Wertschätzung in ihren Kodex aufgenommen haben. Das sollte man sich vielleicht einmal näher ansehen.

NoFollow Links bei Affiliate-Programmen

Über DoFollow und NoFollow-Links gibt es genug Artikel. Nicht erst seit den letzten Google-Updates. Christina hat einen lesenswerten Artikel verfasst, wann man nofollow setzen sollte. Doch gerade Einsteigern wird dies nicht so einfach gemacht. Man hat gerade das erste Blog aufgesetzt, sich voller Stolz bei amazon angemeldet, um am Partnerprogramm teilzunehmen, möchte man auch die ersten Links fröhlich einbinden. Doch siehe da: Im Partnerbereich von amazon werden verschiedene Linkgeneratoren zur Verfügung gestellt, die ausnahmslos DoFollow-Links bereitstellen.

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Wie sich Agenturen immer wieder ins Abseits schießen

Warum hört mich keiner - Foto (c) kallejipp / photocase.de
Warum hört mich keiner – Foto (c) kallejipp / photocase.de

Nein, es ist kein Beitrag zur bevorstehenden Fußballweltmeisterschaft in Brasilien, nur weil ich das Wort „Abseits “ im Titel verbraucht habe. Vielerorts wird darüber diskutiert, ob man einen Blogger kaufen kann, beispielsweise auf der re-publica in Berlin in diesem Jahr. Nein, Blogger kann man nicht kaufen – man kann nur dafür sorgen, dass man gut mit einander arbeitet und für beide Seiten eine Win-Win-Situation herstellt. Und dabei geht es nicht um den monetären Ausgleich.

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Auf der Suche nach einem Sponsor

Wie refinanziert man einen Blog? Da gibt es unterschiedliche Ansätze – es gibt Blogs mit klassischer Bannerwerbung, Affiliate-Seiten, gesponserte Beiträge und so einiges mehr. Als ich 1998 im Internet mit meiner Buchseite startete, war ich zu Beginn alleine unterwegs und werkelte neben meinem Studium daran herum. Die Aufgaben wuchsen, es kamen nach und nach Aufträge zusammen und wir wurden größer. Durch eine langjährige Kooperation und Artikel-Syndikation mit gmx konnte es vorangehen.

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Screencast auf dem Mac jetzt noch einfacher mit Airserver

Derzeit bastel ich nebenher an einer Seite, die sich dem Thema Apps – vornehmlich für Kinder – verschrieben hat. Textbeiträge sind immer gut und geben den Lesern Futter – ab und an und in gewisser Regelmäßigkeit habe ich auch vor, Videomitschnitte vom iPad aufzunehmen. Für einen Screencast hatte ich mich nun auf die Suche gemacht und war schließlich bei dem Programm AirServer hängengeblieben – bei mir in Kombination mit Camtasia for Mac. Die Version ist gegenüber der PC-Ausgabe etwas abgespeckt, aber auch deutlich günstiger. Und für die meisten Screencasts reichen die Funktionen allemal aus. Gegebenenfalls kann man es ja noch mit iMovie oder einem anderen Programm nachbearbeiten.

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