3 gute Gründe, nicht zu bloggen

Es gibt sehr viele Gründe, warum man nicht bloggen möchte. Aber da du hier auf der Seite gelandet bist, interessiert dich das Thema „Bloggen“. Warum sollte ich jetzt nur drei Gründe aufzählen, nicht zu bloggen? Dabei gibt es doch unzählige mehr. Da hast du recht. Wenn du bei Adam und Eva anfängst, gibt es schier undendliche Gründe: das Wetter passt nicht, meine Laune passt nicht, ich habe Schreibhemmung, mir fällt kein Thema ein, keiner liest meinen Blog, keiner interessiert sich für meine Beiträge. Und das sind schon weit mehr als drei. Aber vielleicht trifft einer dieser Gründe auf dich zu:

  1. ich habe keine Zeit zu bloggen
  2. mir fällt nichts ein
  3. ich habe es schon einmal probiert, keiner liest es

Zu 1. – ich habe keine Zeit zu bloggen

Du möchtest mit deinen Texten eine breitere Zielgruppe erreichen und hast im Internet nach Blogworkshops und Tipps zum Bloggen gesucht. Dies kostet ein wenig Zeit. Angefangen bei der richtigen Auswahl des Themas, Recherche und das erste Formulieren. Wenn dann aber der erste Beitrag steht, wirst du stolz auf dich sein, dass du angefangen hast. Beim Bloggen ist es wie mit anderen Dingen – wenn du einen Garten hast und möchtest, dass er schön aussieht, musst du etwas Zeit investieren. Erst nach und nach werden sich die Ergebnisse zeigen und ein Gesamtbild – deinen Blog – ergeben. Du musst die Beiträge pflegen und hegen. Nur so kann es wachsen und gedeihen und du kannst deine Zielgruppe erreichen.

Zu 2. – mir fällt nichts ein

Stell dir vor, du sitzt am Schreibtisch und versuchst mit Krampf einen Artikel zu schreiben. Das wird im seltensten Fall funktionieren. Es heißt, dass Thomas Mann täglich mindestens 8 Stunden am Schreibtisch gesessen haben soll. Drei Buchseiten sollten so mindestens entstehen. Vorher wird nicht aufgestanden. Ob das wirklich immer so geklappt hat, sei einmal dahingestellt. Jeder kennt die Schreibhemmung. Dagegen gibt es auch kaum ein adäquates Mittel. Aber die Ortsveränderung kann für einen positiven Schreibfluss sorgen: ändere den Arbeitsplatz, gehe an die frische Luft und lasse dich von anderen Dingen, die nichts mit deinem Beruf zu tun haben, inspirieren. Das gilt auch für Lektüre. Natürlich sollst und kannst du Fachbücher zum Thema Content-Marketing (**Amazon) oder Content-Erstellung lesen, aber um auf richtig gute Texte für deinen Blog zu kommen, reicht das nicht. Lies Zeitung, auch die richtig schlechten – die Revolverblätter, die Yellow-Press, das was immer beim Friseur ausliegt und nur dort gelesen wird. Hier stolperst du alles Nase lang über Artikel, die sich für dich lohnen und aus dehnen du eine interessante Geschichte machen kannst.

Zu 3. – ich habe es schon einmal probiert, keiner liest es

Zuerst ist es schön, dass du dich mit dem Thema „Bloggen“ auseinandergesetzt hast und es probiert hast. Aber wie mit einem Eckladen im richtigen Leben, ist es auch mit deinem Blog. Das Eröffnen des Ladens bringt dir keine Besucher. Du musst in das Viertel passen. Die Artikel, die du in deinem Geschäft anbietest, sollten die Kunden ansprechen, die vorbeikommen. Du musst dich in deiner Nische positionieren und auch Werbung für dich machen. So richtig trommeln. Das und deine Leidenschaft für dein Geschäft, wird langsam aber sicher dann Früchte tragen, wenn du das Feld regelmäßig beackerst.

So war es auch mit deinen ersten Blogbeiträgen, die du dann nach kurzer Zeit eingestampft hast. Hier zählt Regelmäßigkeit. Blogge regelmäßig, am besten immer an festen Tagen. Wenn es nicht täglich sein kann, suche dir zwei bis drei Tage die Woche heraus, an denen du Artikel schreibst. Das Gute an einem Blog und der Blogsoftware: du musst nicht „live“ bloggen. Du kannst Artikel zu bestimmten Themen vorbereiten, beispielsweise zu Feiertagen, bestimmten Veranstaltungen etc. und diese für den entsprechenden Tag vordatieren. So hast du vorgearbeitet. Der Artikel erscheint dann automatisch an dem von dir gewählten Tag. So hast du dann wieder freie Zeit gewonnen, um deinen Blog weiter voranzubringen.

Na, zweifelst du noch daran, nicht zu bloggen? Probiere es einfach mal und bleibe dabei. Vielleicht musst du dich inhaltlich verändern. Ständiges Weiterentwickeln gehört aber dazu. Immer im selben Stil zu bloggen, mag für eine gewisse Zeit funktionieren. Schau dir aber auch immer an, was andere Seiten, die du gerne liest, machen – und anders machen. Es geht hier nicht um das Kopieren von Inhalten, aber gewisse Ideen kannst du für deine eigenen Geschichten auf dem Blog nutzen. Probiere es einfach aus.

In meinen Workshops erzähle ich dir, wie du von Anfang an einen interessanten Blog aufbaust, wie du die Software so für dich einrichtest, dass es ein angenehmes Arbeiten ist und wie du neben den Inhalten auch deine Zielgruppe Stück für Stück erweiterst.

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