Bloggerrelations reloaded

Eigentlich will ich zum Thema Bloggerrelations gar nichts wiederholen. Doch manche E-Mails von Agenturen lassen mir keine andere Wahl. In den letzten Jahren sind Agenturen aus dem Boden geschossen, die alle „irgendwas mit Blogs“ anfangen wollen. Zu Beginn verkauften sie Links, das klappte einige Zeit lang gut, doch dann strafte Google sie ab und sie suchten nach einem neuen Betätigungsumfeld. Wenn das alles google-/suchmaschinenkonform läuft, ist das nur legitim. Denn Veränderung hält jung.

Wenn sie dann jedoch nicht micht der Zeit gehen und merken, dass Blogs und die hinter ihnen stehenden Blogger sich verändert haben, dann sollten sie ihr Geschäftsmodell noch einmal überdenken. Blogs sind keine kostenlosen Linkschleudern mehr. Es wird bei den erfolgreichen Blogs sehr viel Liebe und Herzblut investiert. Themenrecherche, Auswahl von geeignetem Bildmaterial, Schreiben, Überarbeiten, Publizieren. Dass dies auch alles in gewisser Form finanziert werden muss, sollte klar sein.

Blogs stellen Mediakits zur Verfügung. Bei einer guten Zusammenarbeit wird nicht nur auf die Zahlen und die 1:1 Situation geschaut. Auch ein Blog mit „wenigen“ Lesern kann dem Kunden eine entsprechende Reichweite bieten. Doch oftmals endet es beim Feilschen. Das ist der falsche Weg. Wirklich.

Aber es gibt auch Agenturen, die ihr Handwerk verstehen und eine Art Wertschätzung in ihren Kodex aufgenommen haben. Das sollte man sich vielleicht einmal näher ansehen.

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