Blogger-Relations immer wieder anders

Immer wieder schüttle ich den Kopf. Gewinnspielanfragen – alles schön und gut. Kann man mal machen, man hat aber als Blogbetreiber auch Arbeit damit. Recherchieren, Beitrag verfassen, Verlosung organisieren, auslosen, Gewinner anschreiben, Gewinne verschicken. Dass dann meistens nicht einmal das Porto ersetzt wird, verstehe ich nicht unter guter Blogger-Relation.

Es hat etwas mit gegenseitiger Wertschätzung zu tun. Wenn ich schlecht vorbereitete E-Mails von Agenturen erhalte, mit denen ich vorher noch nichts zu tun hatte und man geduzt wird, kann das schmeichelhaft sein, denn soooo jung ist man ja nun nicht mehr. Aber Leute, ehrlich. Waren wir mal zusammen was trinken? Kennen wir uns irgendwoher? Ich verstehe das, wenn man sich von Messen oder Konferenzen kennt. Sogar über Twitter kann man zu Duz-Freundschaften werden, was nichts Schlimmes sein muss.

Aber Blogger-Relations – ich schrieb hier schon mal davon – ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Nicht nur für die PR-Agentur, die saftige Summen einstreicht, damit sie ein Gewinnspiel für einen Film macht und dann kein Budget hat, das Gewinnspiel auf Blogs zu verbreiten. Nein, ist klar. Das Hochglanzbüro muss ja auch irgendwie finanziert werden. So funktioniert das aber leider nicht.

Ein wenig kann man hier in diesem Interview erfahren, was richtig gute Blogger-Relations ausmacht. Es gibt, Gott sei Dank, auch Kunden die das nicht nur verstanden, sondern auch verinnerlicht haben.

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