Content-Marketing Symposium in Berlin im Rahmen der #omcap14

So, da war ich jetzt also in Berlin. Der Hauptstadt, um mir einmal das neu hinzugekommene Symposium „Content-Marketing“ im Rahmen der #omCap14 anzuhören. Es ist schön, was Andre Alpar hier innerhalb der kurzen Zeit auf die Beine gestellt hat und doch war ich da falsch.

Ich komme aus dem textlichen Bereich. Verfasse seit Vor-Internetzeiten mehr oder weniger lesenswerte Texte. Für mich selbst, für Kunden und Agenturen. Die Zeit dreht sich immer schneller. Die Anforderungen scheinen komplexer zu werden. Hingeschluderte Texte mag keiner schreiben und auch nicht wirklich lesen. Einmal und nie wieder. Die Marketeers von heute müssen sich neu erfinden. Print- und Online-Medien nutzen „Native Advertising“. Das ist aber nichts neues, sondern nur mit neuen Worten verpackt, was es seit Gründung der ersten Zeitung schon gegeben hat.

Die Vortragsreihen der zwei Tracks auf der omcap waren abwechslungsreich. Natürlich überwog der Marketing-Ansatz – ist ja schließlich auch der Grundtenor der Veranstaltung. Wenn aber manche Vorträge in eine Selbstdarstellung des Vortragenden ausufern und mehr darüber erzählt wird, was das eigene Unternehmen kann, macht und welche Kunden es hat – frage ich mich, welchen Mehrwert – und um den geht es ja schließlich allen (?) – das nun bietet.

Von textlicher Arbeitsschiene her war ich nicht richtig – bekam aber für einige neue Ideen einen Anstoß und interessanten Input. Dafür hat es sich dann doch gelohnt.

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