Mafiöse Strukturen bei Adblockern?!

Adblocker erfreuen sich großer Beliebtheit. Unzählige Male werden diese täglich heruntergeladen und in Firefox oder Chome installiert, um unerwünschte Werbung auszublenden. Der Internetnutzer, der kein Geld für Inhalte ausgeben will, ist von Werbung genervt. Das zeigt dies deutlich. Doch hinter manchen Adblockern zeigen sich mafiöse Strukturen auf.

Als ich heute den Artikel auf stern.de las und dann den ausführlichen Artikel von Sascha Pallenberg auf mobilegeeks.de fühlte ich mich ein wenig bei den Annahmen bestätigt, die man ja immer schon bei solch einem Add-on hegte. Wie soll damit Geld verdient werden? Das kann über eine Whitelist funktionieren, die „akzeptiere Werbekunden“ einfach weiterhin ausliefert, sprich – hier funktioniert der Adblocker nicht.

Das erinnert mich auch an meinen Hoster. Bei Sytsemwartungen oder Mailserverproblemen geht die eigene Mail nicht raus. Kunden-E-Mails erhält man auch nicht. Aber Spam. Der funktioniert und schlupft irgendwie immer durch.

Natürlich gibt es die Gratiskultur im Internet solange, wie das Internet selbst. Und es hatte sich ja auch zum Ziel gemacht, Inhalte frei zugänglich zu machen. Wir sind tagtäglich umgeben von Mengen an Informationen, die wir gar nicht alle aufnehmen können. Wir werden bombardiert mit Nützlichem und Nutzlosen. Da helfen Filter. Filter, die ich mir aber nach meinen eigenen Kriterien einstellen und optimieren kann. Ob da die Algorithmen so schlau sind, und mit mir zusammen lernen? Wie soll dann eine Firma Geld verdienen, die einen Adblocker herstellt und diesen kostenlos verteilt? Da muss es dann eine andere Finanzierungsmöglichkeit geben oder Abmachungen mit „Premium“-Werbekunden.

Und der Dumme ist mal wieder der Nutzer. Werbung im Internet stört mich nicht, wenn sie gut gemacht ist und meinen Vorlieben entspricht. Das kann personalisierte Werbung leisten, aber das ist ein anderes Thema und dürfte zu hitzigen Diskussionen führen. Viele Webseiten sind auf die Einnahmen über Werbung angewiesen. Gehören sie nicht zu denen, die sich bei Adblockern einkaufen können, rollen sie eine Paywall aus, bitten um Spenden oder stellen im schlimmsten Fall ihren Dienst ein. Davon hat das Internet auch nicht immer etwas. Doch wie soll der goldene Mittelweg aussehen? Ich lasse auf alle Fälle die Finger von Adblockern. Das machte ich auch schon vor dem Artikel.

 

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